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Zwei neue Infografiken der BZÄK

Mit der GOZ-Novelle werden die Zahnarzthonorare kaum steigen – der Preisindex sowie die Personal- und Sachkosten sind gestiegen

Berlin, 22.09.2011 - 

Nach 23 Jahren wird von der Bundesregierung die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) endlich überarbeitet.  In der Zwischenzeit sind die Preise für Strom, Benzin und Nahrungsmittel immens gestiegen. Dagegen ist der GOZ-Punktwert - wichtig für die Berechnung von privatzahnärztlichen Leistungen - seit 1988 konstant geblieben.

Während die Zahnarzthonorare mit der GOZ-Novelle kaum steigen werden, haben die Personal- und Sachkosten in den Zahnarztpraxen Jahr für Jahr zugelegt. Ein Beispiel hierfür sind die Hygienekosten: Gesetzliche Regelungen, sowie neue Verfahren und Technologien haben zu einem noch besseren Infektionsschutz für die Patienten geführt. Solche vorbeugenden Hygienemaßnahmen sind aber mit erheblichem finanziellem Mehraufwand im Sach- und Personalbereich verbunden. So sind zwischen 1996 und 2006 die Hygienekosten in den Zahnarztpraxen um durchschnittlich 84% gestiegen.

Zwei aktuelle Infografiken zu diesem Sachverhalt finden Sie unter: http://www.bzaek.de/presse/positionen-und-statements/preisentwicklung.html