Praxisbetrieb

Aktualisiert am 30.03.2020: "BZÄK Information zum Arbeitsrecht" und "Schul- und Kindergartenschließungen"


Die aktuelle Situation tangiert den Praxisbetrieb erheblich. Die Bundeszahnärztekammer informiert.


Soforthilfen für Freiberufler

Tabellarische Übersichten geben einen Überblick:

Soforthilfen des Bundes

Soforthilfen der Bundesländer

Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis

Die BZÄK informiert zum Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis unter Berücksichtigung der beabsichtigten Änderungen durch die Bundesregierung. (26.03.2020)

BZÄK Information "Kurzarbeitergeld"

Weitere Informationen: Bundesagentur für Arbeit


Arbeitsrecht

Bei SARS-CoV-2-Infektionen in der Praxis sind arbeitsrechtliche Aspekte zur berücksichtigen. Ein Informationsblatt der BZÄK klärt auf. (30.03.2020)

Information Arbeitsrecht

Quarantäne

Muss die ganze Praxis nach dem Besuch eines Infizierten schließen? Das RKI empfiehlt eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I und bei erhöhtem Expositionsrisiko der Kategorie II. (13.03.2020)

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Erhöhte Hygienekosten 

Nach § 4 Absatz 3 GOZ sind mit den Gebühren die Hygienekosten (Praxiskosten) abgegolten. Außergewöhnliche Hygienekosten können bei der erbrachten zahnärztlichen Leistungen nach § 5 Abs. 2 Berücksichtigung finden. Lesen Sie hierzu die Position des Ausschusses Gebührenrecht der BZÄK:

COVID 19 und erhöhte Hygienekosten


Schul- und Kindergartenschließungen

Wo flächendeckende Schul- und Kindergartenschließungen vorgesehen sind, wird für anspruchsberechtigte (systemrelevante) Berufsgruppen eine Notfallbetreuung eingerichtet. Nur wer KEINE Alternativbetreuung hat, sollte sich in der jeweiligen Einrichtung melden.

Notfallbetreuung ist Ländersache

In den meisten Bundesländern sind Zahnarztpraxen als systemrelevant anerkannt und damit anspruchsberechtigt.
Die (Landes-)Zahnärztekammern der Länder, in denen Zahnarztpraxen (noch) nicht als systemrelevant anerkannt sind, sind weiter im Austausch mit den Krisenstäben auf Landesebene und setzen sich für Notfallbetreuung für die Kinder von in Zahnarztpraxen beschäftigten Eltern ein.

Vorrangig ist die Eindämmung des Virus

Wir bitten alle betroffenen Familien und Praxen, pragmatische Lösungen zu finden, wo eine Notfallbetreuung nicht möglich ist. Vorrangig ist die Eindämmung des Virus und die Sicherstellung der Behandlung von Infizierten und Risikogruppen.

(30.03.2020)

Lesen Sie hierzu auch Punkt 2.5 Behördliche Schließung von Kindertagesstätten/Schulen in der

Information Arbeitsrecht

 

Zahnärztekammern der Länder