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 30.06.2014

Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit

Vom 25. bis 27. Juni 2014 fand in Berlin der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit statt. Er wurde am Mittwoch von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe eröffnet. Den Nachwuchs in medizinischen Berufen zu sichern, bezeichnete Gröhe als besondere Herausforderung. Eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse hänge auch von der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum ab. Im Zusammenhang mit dem geplanten Präventionsgesetz verwies Gröhe ausdrücklich auf die Erfolge der zahnärztlichen Präventionsmaßnahmen. Aufgrund derer hätte sich die Zahngesundheit der deutschen Bevölkerung in kurzer Zeit zu einer der besten innerhalb der Industrienationen entwickelt.

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) war am Gemeinschaftsstand des „Heilberufe-Forums“ beteiligt: zusammen mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Bundesärztekammer (BÄK) und der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Gemeinsam mit den Spitzen der Heilberufekammern, Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer, und Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, sowie Impulsgeber Prof. Dr. Winfried Kluth, Matin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, nahm BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel an einer Podiumsdiskussion über die Zukunft der Freien Berufe teil. Dort hob er die Freiberuflichkeit als Basis einer transparenten, wohnortnahen und qualitativ hochwertigen Patientenversorgung hervor.

Der Hauptstadtkongress gilt als zentraler Termin für alle politischen Akteure im Gesundheitswesen sowie für Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags.