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Berlin, 03.03.2015

Europäischer Systemvergleich: Zahnmedizin in Deutschland auf hohem Niveau

BZÄK und KZBV stellen Update der EURO-Z-II-Studie vor

Im europäischen Systemvergleich bietet Deutschland im Bereich der Zahnmedizin Spitzenleistungen und ist im gesundheitsökonomischen Vergleich krisensicher aufgestellt. Das sind die zentralen Ergebnisse einer gesundheitsökonomischen Untersuchung ausgewählter zahnmedizinischer Behandlungsszenarien im europäischen Kontext, die heute von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und vom Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) vorgestellt wurde.

Die Publikation EURO-Z-II bietet Einblick in die Systeme  zahnmedizinischer Versorgung in Europa. Analysiert wurden die konzeptionell unterschiedlichen nationalen Gesundheitssysteme von sieben Ländern in Europa. Dazu zählen das  klassische bismarcksche Sozialversicherungssystem Westeuropas, das steuerfinanzierte, sogenannte Beveridge-System Nord- und Südeuropas sowie die jungen Sozialversicherungssysteme Mittel- und Osteuropas in Anlehnung an das sogenannte Semashko-Modell.

„Die in vielen Untersuchungen belegte herausragende Mundgesundheit der Bevölkerung in Deutschland wurde nun in den Kontext des Gesundheitssystems gestellt. Hier zeigt sich, dass die Aufteilung in einen überwiegend gesetzlich versicherten Teil (86 Prozent) ergänzt um einen privat versicherten Teil der Bevölkerung (11 Prozent) eine krisensicherere aber innovations- bzw. investitionsfreudige Grundlage schafft. Diese lässt die Bevölkerung garantiert aber auch zeitgemäß an der zahnärztlichen Versorgung teilhaben“, so der Präsident der BZÄK, Dr. Peter Engel.

„Da in Deutschland ein vergleichsweise hoher Anteil  zahnmedizinischer Leistungen im Rahmen der Grundversorgung der Gesetzlichen Krankenversicherung erbracht wird und Ausgaben für Sozialversicherungssysteme überwiegend unabhängig von der Konjunktur getätigt werden, sind hier  kaum Schwankungen zu verzeichnen, die sich negativ auf das Versorgungsgeschehen auswirken könnten. Insofern haben unsere Gesundheitsausgaben sogar einen konjunkturstabilisierenden Effekt. GKV-versicherte Patienten werden im Verhältnis zu Versicherten anderer Länder mit relativ niedrigen Selbstbehalten belastet. Im europäischen Ausland gehören viele der untersuchten zahnmedizinischen Behandlungen, vor allem in der Prothetik, nicht zum Leistungsumfang nationaler Gesundheitsdienste. Patienten müssen in diesen Ländern also ihre Behandlung vollständig selbst bezahlen“, erläuterte Dr. Wolfgang Eßer, Vorstandsvorsitzender der KZBV.

Hintergrund

Das EURO-Z-Projekt wurde erstmals im Jahr 1999 initiiert und mit der vorliegenden Ausgabe aktualisiert. Die Währungsumstellung im Rahmen der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion sowie zahnärztliche Honorarreformen in einigen Ländern Europas machten ein Update dieser Gesundheitssystemforschung nötig.
Die Studie „EURO-Z-II -Preisvergleich zahnärztlicher Leistungen im europäischen Kontext“ erscheint als Band 34 der Schriftenreihe des IDZ und ist im Fachbuchhandel erhältlich.


Pressekontakt:

KZBV: Kai Fortelka
Telefon: 030 280 179-27, E-Mail: presse@kzbv.de 

BZÄK: Dipl.-Des. Jette Krämer
Telefon: 030 40005-150, E-Mail: presse@bzaek.de

Pressemappe

Ansprechpartnerblatt

Pressemitteilung

Statement Dr. Peter Engel, Präsident der Bundeszahnärztekammer

Statement Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung

Präsentation Dr. David Klingenberger, Stellv. wissenschaftlicher Leiter des Instituts der Deutschen Zahnärzte

Bildmaterial


V.l.n.r.: Dr. Peter Engel, Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. David Klingenberger, Stellv. wissenschaftlicher Leiter des Instituts der Deutschen Zahnärzte, und Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, präsentierten auf der gemeinsamen Pressekonferenz am 03.03.2015 in Berlin die Publikation Euro-Z-II

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Dr. Peter Engel, Präsident der Bundeszahnärztekammer auf der gemeinsamen Pressekonferenz am 03.03.2015 in Berlin

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Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung auf der gemeinsamen Pressekonferenz am 03.03.2015 in Berlin

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Dr. David Klingenberger, Stellv. wissenschaftlicher Leiter des Instituts der Deutschen Zahnärzte, auf der gemeinsamen Pressekonferenz am 03.03.2015 in Berlin

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V.l.n.r.: Dr. Peter Engel, Präsident der Bundeszahnärztekammer, Kai Fortelka, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, und Dr. David Klingenberger, Stellv. wissenschaftlicher Leiter des Instituts der Deutschen Zahnärzte, auf der gemeinsamen Pressekonferenz am 03.03.2015 in Berlin

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V.l.n.r.: Dr. Peter Engel, Präsident der Bundeszahnärztekammer, Kai Fortelka, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, und Dr. David Klingenberger, Stellv. wissenschaftlicher Leiter des Instituts der Deutschen Zahnärzte, auf der gemeinsamen Pressekonferenz am 03.03.2015 in Berlin

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