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 27.03.2017

Äthiopien, Bangladesh oder Hannover – ehrenamtliche Zahnärzte helfen weltweit Menschen in Notsituationen

Bundeszahnärztekammer vernetzt zahnärztliche Hilfsorganisationen auf eigener Konferenz

Hunderte Hilfseinsätze werden jährlich von Zahnmedizinern aus Deutschland erbracht. Wenig bekannt ist, dass viele Zahnmediziner in ihrer Freizeit oder in Urlaubseinsätzen aber auch als Rentner unentgeltlich Hilfe leisten: in Entwicklungsländern, nach Naturkatastrophen oder bei Bedürftigen in Deutschland. „Sie versorgen als Zahnarzt dringliche zahnmedizinische Probleme der Patienten oder leisten grundsätzliche Entwicklungshilfe“, so der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, anlässlich einer Konferenz der Bundeszahnärztekammer mit zahnärztlichen Hilfsorganisationen am 25. März im Rahmen der 37. Internationalen Dentalschau (IDS) in Köln.
In vielen Regionen der Welt gibt es kaum Zahnmediziner. Deshalb müssen dort viele Menschen mit Zahnschmerzen, schweren Munderkrankungen oder Deformationen leben. Dort können die Zahnmediziner aus Deutschland mit ihren mobilen Behandlungseinheiten oft viel Leid lindern. Aber auch der Aufbau einer langfristigen medizinischen Infrastruktur wird angeschoben. „Mit dem Einsatz vieler Kollegen und in der Zahnärzteschaft eingesammelten Spenden wurden schon etliche Zahnstationen, ganze Medizinische Zentren, sogar Krankenhäuser und Schulen gebaut“, erklärte der BZÄK-Vorstandsreferent für Soziale Aufgaben/Hilfsorganisationen, Dr. Wolfgang Schmiedel.

Weit über 100 Millionen Euro Spendengelder wurden in den letzten Jahren 20 Jahren für zahnärztliche Hilfsprojekte eingesetzt.
Damit die ehrenamtlich arbeitenden Zahnmediziner bürokratische und logistische Hürden schneller überwinden können, organisiert die Bundeszahnärztekammer zweijährlich eine Koordinierungskonferenz, damit die Hilfsorganisationen untereinander netzwerken können.
Als Referenten der Konferenz waren zudem zwei Vertreter vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vertreten.
Die Koordinierungskonferenz „Hilfsorganisationen“ findet alle zwei Jahre auf dem Branchentreff Internationale Dentalschau (IDS) in Köln statt. Unterstützt wird die Konferenz vom Verband der Deutschen Dental-Industrie e. V. (VDDI).

Ergänzende Informationen sowie einen Auszug der Hilfsprojekte im Netzwerk der Bundeszahnärztekammer finden Sie hier:  www.bzaek.de/wir-ueber-uns/soziale-verantwortung.html

Bildmaterial
steht honorarfrei unter: www.irmler-archiv.de/bzaek/koko-ho-24-03-2017.html
Quellenangabe: S. Irmler/BZÄK.

Pressekontakt
Dipl.-Des. Jette Krämer, Telefon: +49 30 40005-150, E-Mail: presse@bzaek.de

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