Nachrichten


 04.09.2017

BZÄK zur Bundestagswahl - Noch besser werden: #8 Präventive Mundgesundheitskonzepte weiter entwickeln

Politische Rahmenbedingungen für die Zahnmedizin

Die Mundgesundheit in Deutschland belegt im weltweiten Vergleich einen Spitzenplatz. Im Vergleich zum Beispiel mit den anderen G7-Staaten weisen unsere 12-Jährigen die mit Abstand geringste Karieserfahrung auf. Um hier weitere Erfolge zu feiern, muss die präventive Kompetenz der Zahnmedizin von der Politik besser in geplante Präventionsstrategien eingebunden werden. Deshalb fordert die Bundeszahnärztekammer:
•    die Zahnmedizin stärker in gesundheitspolitische Programme der Prävention und Gesundheitsförderung auf der Basis des gemeinsamen Risikofaktorenansatzes zu integrieren,
•    die praktische und fachliche Expertise der Zahnärzteschaft in den Präventionskonferenzen im Rahmen der Umsetzung des Präventionsgesetzes zu nutzen und einzubinden,
•    passende Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die zahnmedizinische Betreuung und Aufklärung von Patienten insbesondere mit parodontalen Erkrankungen auf ein organisatorisch und finanziell angemessenes Fundament gestellt werden kann,
•    eine besondere Förderung der zahnmedizinischen Prävention insbesondere auf bevölkerungs- und gruppenprophylaktischer Ebene für Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund bereitzustellen,
•    die präventive Kompetenz der Zahnärzte auch bei systemischen Erkrankungen zu nutzen.

Das ist eine von zehn Forderungen der Bundeszahnärztekammer für die nächste Legislaturperiode, damit  unser Gesundheitssystem zukunftsfest gemacht wird.
Mehr unter: www.bzaek.de/gp