Fachkräftesicherung

Gesundheitspolitische Positionen zur Europawahl 2024

Fachkräftebedarf sichern ohne Patientensicherheit zu gefährden

Angesichts des demografischen Wandels wird sich der sich bereits massiv abzeichnende Fachkräftebedarf in allen EU-Staaten weiter verschärfen.

Dies führt dazu, dass einige EU-Mitgliedstaaten überlegen, zahnmedizinische Abschlüsse aus Drittstaaten ohne Prüfung der Mindeststandards der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie anzuerkennen.

Eine solche Entwicklung verstößt gegen EU-Recht, ist bedenklich und untergräbt die geltenden EU-Mindeststandards.

Die BZÄK fordert das neu gewählte Europäische Parlament dazu auf, das Thema Fachkräftemangel aktiv zu begleiten.

Gleichzeitig dürfen aus grundsätzlichen Erwägungen des Patientenschutzes die in der Berufsanerkennungsrichtlinie (EG) 2005/36 festgelegten qualitätsstiftenden Mindestanforderungen keinesfalls unterlaufen werden.

Zahnärztekammern der Länder
Positionen und Statements