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 10.10.2014

22. Weltkongress der Internationalen Vereinigung zur Verbesserung der Mundgesundheit von Menschen mit Behinderung tagte in Berlin

Mit einer Pressekonferenz am 01. Oktober wurde der 22. Weltkongress der Internationalen Vereinigung zur Verbesserung der Mundgesundheit von Menschen mit Behinderung/International Association for Disability and Oral Health (iADH) in Berlin eröffnet. Der Kongress unter Schirmherrschaft der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), ausgerichtet von der Arbeitsgemeinschaft „Zahnärztliche Behindertenbehandlung” des Berufsverbands Deutscher Oralchirurgen (BDO) fand mit großer internationaler Beteiligung vom 02. bis 04. Oktober 2014 statt.

Unter dem Titel „Medicine meets Disability“ trafen sich knapp 800 Kongressteilnehmer, um zu diskutieren, wie sich die Mundgesundheit von Menschen mit Behinderung verbessern lässt. Die zahnmedizinische Behandlung dieser Patientengruppe bedürfe oft der Zusammenarbeit mit anderen Medizinern. Deshalb sei die Aus-, Weiter- und Fortbildung auf dem Gebiet „Zahnmedizin für Menschen mit besonderen Bedürfnissen“ (Special Care Dentistry) sehr wichtig, betonte iADH-Präsident Prof. Dimitris Emmanouil auf der Eröffnungsfeier.

BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel verwies in seinem Statement auf das gemeinsam von Bundeszahnärztekammer, Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung und der Wissenschaft entwickelte Konzept „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“, das schon zu einer besseren Versorgung von Menschen mit Behinderung geführt habe. Trotzdem gebe es immer noch Defizite, so Engel. Dr. Sebastian Ziller, Leiter der Abteilung Prävention und Gesundheitsförderung der BZÄK stellte in seinem Vortrag „Disability, Oral Health and Health Politics – Concepts to Tackle the Challenges“ Aktivitäten der deutschen Zahnärzteschaft vor, die sich für eine bessere Mundgesundheit von Menschen mit Behinderung einsetzen.

Weitere Informationen zum Weltkongress unter www.iadh2014.com