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 27.11.2015

Ohne Vorurteile und Ängste (be)handeln

Bundeszahnärztekammer: Aufklärung über AIDS nicht abreißen lassen

Anlässlich des Welt-AIDS-Tags erinnert die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) an den vorurteilsfreien Umgang mit HIV-Infizierten.
Die Aufklärung, um Neuinfektionen zu vermeiden aber auch, um Ansteckungsrisiken klar von Nichtrisiken abgrenzen zu können, müsse kontinuierlich fortgeführt werden.

So gelten zum Beispiel in jeder Zahnarztpraxis in Deutschland sehr hohe Hygienestandards. Diese sind für jeden Patienten gültig, HIV-Patienten nehmen hier keine Sonderrolle ein. Potentielle Ansteckungsrisiken gehen häufiger von anderen Erkrankungen wie z.B. Hepatitis aus – daher ist mit den üblichen, umfassenden Hygienevorschriften einer Praxis ein sicheres und verlässliches Fundament geschaffen.

„Zahnärzte und ihr Team führen bei jedem Patienten strikte Maßnahmen zur Hygiene und Infektionskontrolle durch“, erklärt der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel, „ganz unabhängig davon, ob ein Patient eine ihm bekannte Infektion angegeben hat oder ihm diese selbst noch nicht bekannt ist.“

Bereits im Studium erhalten Zahnmedizinstudenten umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet der Infektologie. Diverse Fortbildungsveranstaltungen zu Hygieneregeln aber auch zum Umgang mit den unterschiedlichen Infektionskrankheiten werden ergänzend von den (Landes-)Zahnärztekammern angeboten. Die Bundeszahnärztekammer hat zudem mit dem Deutschen Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin einen Hygieneplan entwickelt, der die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts beinhaltet: www.bzaek.de/fuer-zahnaerzte/hygiene.html
Darüber hinaus gibt es weitere Maßnahmen, die die Sicherheit in einer Zahnarztpraxis gewährleisten.

„Übersteigerte Infektionssorgen sind also völlig unbegründet“, so Engel.

Pressekontakt: Dipl.-Des. Jette Krämer, Telefon: +49 30 40005-150, E-Mail: presse@bzaek.de

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