Direkt zum Inhalt

Aromastoffe und Co. in Vapes untersagen

Im Zuge aktuell laufender Berichterstattergespräche im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft im Deutschen Bundestag, deren Gegenstand unter anderem das Verbot bestimmter Zusatzstoffe in Vapes ist, weist die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) erneut auf die damit verbundenen Risiken hin.

Die Mundhöhle stellt die primäre Eintrittspforte für die Gesamtheit der Tabak- und Nikotinprodukte dar. Sie ist demzufolge den beim Konsum dieser Produkte freigesetzten Schadstoffen unmittelbar ausgesetzt. Für Krebserkrankungen der Mundhöhle und des Rachens zählt der Tabak- und Nikotinkonsum zu den wichtigsten Risikofaktoren.
 

Unter Jugendlichen wird „vapen“ immer beliebter – nicht zuletzt durch die verharmlosende Berichterstattung und die süßlich schmeckenden Aromastoffe, wie z.B. Menthol. Menthol wirkt beim Inhalieren schmerzlindernd und unterdrückt zudem den Hustenreiz. Dadurch erleichtert dieser Stoff den Einstieg in das Dampfen und die Verwendung von Produkten mit hohem Nikotingehalt. Auch die Bundeszahnärztekammer hält es daher für dringend geboten, Menthol und weitere Stoffe in Vapes zu untersagen.

Weitere Presseinformationen

Pressemitteilung | 01.04.2026

Sparvorschläge gefährden massiv die Patientenversorgung

KZBV und BZÄK zum Bericht der Finanzkommission Gesundheit

mehr erfahren

Pressemitteilung | 12.03.2026

Mehr Zeit für Behandlung statt für Bürokratie!

KZBV und BZÄK legen überarbeiteten Maßnahmenkatalog zum Bürokratieabbau vor

mehr erfahren

Pressemitteilung | 26.02.2026

Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit!

Ohne Schmerzen oder andere Schwierigkeiten essen zu können, ist wichtig für die körperliche und geistige Gesundheit. Unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit!“ macht der Tag der Zahngesundheit 2026 deshalb den hohen Stellenwert einer…

mehr erfahren