Fremdbesitzverbot: Politik muss handeln – für Patientenschutz und Versorgungssicherheit

Die Spitzenorganisationen der Freien Berufe – Bundesanwaltskammer, Bundessteuerberaterkammer, Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Bundeszahnärztekammer, Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, Bundesingenieurkammer, Bundesarchitektenkammer, Deutscher Steuerberaterverband – sprechen sich klar gegen den wachsenden Einfluss internationaler Finanzinvestoren aus und fordern die Bundesregierung auf, das Fremdbesitzverbot deutlich zu stärken.

Sie haben Anfang Dezember ein gemeinsames Positionspapier vorgelegt. Die Botschaft: Der Einfluss internationaler Finanzinvestoren muss gestoppt werden. Deren Rendite darf nicht über dem Wohl von Patienten, Mandanten, Klienten stehen. Die Unabhängigkeit freier Berufe muss gewahrt, ihre Gemeinwohlverpflichtung gestärkt werden. Dies hat auch der Europäische Gerichtshof in seiner aktuellen Rechtsprechung bestätigt.

Die Organisationen fordern die Bundesregierung auf: „Stärken Sie das Fremdbesitzverbot und verhindern Sie Umgehungen, so wie Sie es in Ihrem Koalitionsvertrag an verschiedenen Stellen bereits betont haben!“

Zum gemeinsamen Positionspapier

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