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Berufliche Kommunikation Kostenloser Patiententransport als Werbemittel

Die Werbung mit der Möglichkeit eines kostenlosen Transfers vom Augenarzt zur Klinik und zurück zur Wohnung des Patienten stellt kein sachgerechtes Kriterium für die freie Arztwahl des Patienten dar und ist daher unzulässig.

| Gericht: Oberlandesgericht Düsseldorf | Aktenzeichen: I-20 U 46/12/Vorinstanz: LG Wuppertal v. 23.2.2012, Az.: 12 O 3/12 | Entscheidung: Urteil

Themengebiete: Berufliche Kommunikation

Berufliche Kommunikation Vergleichende Werbung für Implantate, wenn ein Produkt als Kopie eines anderen dargestellt wird

Wird ein genutztes Implantatsystem gegenüber einem anderen System durch die Übernahme wesentlicher Merkmale des Produkts als Kopie oder Imitat dargestellt, stellt dies eine unzulässige vergleichende Werbung dar.

| Gericht: Landgericht Frankfurt am Main | Aktenzeichen: 2-03 O 84/12 | Entscheidung: Urteil

Themengebiete: Berufliche Kommunikation

Berufliche Kommunikation Werbung durch Ausgabe von Wertgutscheinen von 1 Euro (hier: durch Apotheker)

Einem Wertgutschein mit aufgedrucktem Geldbetrag – hier: EUR 1,00 – für Patienten kommt in seiner Wirkung einem nicht lediglich geringwertigen Barrabatt nahezu gleich und ist deshalb unzulässig.

| Gericht: Landesberufsgericht für Heilberufe beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz | Aktenzeichen: LBG-H A 10353/12 | Entscheidung: Urteil

Themengebiete: Berufliche Kommunikation

Berufliche Kommunikation Ein international anerkannter Arzt und Wissenschaftler - (ohne entsprechende tatsächliche…

Für die Frage der Beurteilung der Zulässigkeit einer Werbung als "ein international anerkannter Arzt und Wissenschaftler" ist es maßgeblich, ob bei den Patienten und in der Wissenschaft tatsächlich ein entsprechendes hohes Ansehen dieser Person…

| Gericht: Kammergericht Berlin | Aktenzeichen: 5 U 92/07 | Entscheidung: Urteil

Themengebiete: Berufliche Kommunikation

Berufliche Kommunikation Werbung mit Pauschalpreisen für zahnärztliche Leistungen und Unterschreitung des Mindestsatzes der…

Werbungen mit Pauschalpreisvereinbarungen sind, obwohl Vereinbarungen zwischen Zahnarzt und Zahlungspflichtigem über eine von der GOZ abweichenden Gebührenhöhe grundsätzlich zulässig sind, rechtswidrig, weil die Vereinbarung einer abweichenden…

| Gericht: Landgericht Berlin | Aktenzeichen: 52 O 231/11/Urteile weiterer Instanzen: BGH I ZR 183/13/KG Berlin 5 U 88/12 | Entscheidung: Urteil

Themengebiete: Berufliche Kommunikation

Berufliche Kommunikation Werbung mit dem Angebot deutlicher rabattierter (zahn-)ärztlicher Leistungen bzw. Festpreise auf…

Werbung mit hohen Rabatten („EUR 69,00 statt Eur 199,00“) auf einer Internet-Plattform ist wegen ihrer anpreisenden Art unzulässig, da so Patienten auch durch die zeitliche Begrenzung des Angebots angelockt und gedrängt werden, allein wegen des…

| Gericht: Landgericht Köln | Aktenzeichen: 31 O 767/11 | Entscheidung: Urteil

Themengebiete: Berufliche Kommunikation

Berufliche Kommunikation Werbung mit dem Angebot deutlicher rabattierter (zahn-)ärztlicher Leistungen bzw. Festpreise auf…

Eine Werbung mit Rabatten auf einer Internetplattform ist wegen ihrer anpreisenden Art unzulässig, da so Patienten auch durch die zeitliche Begrenzung des Angebots angelockt und gedrängt werden, allein wegen des extrem günstigen Preises die…

| Gericht: Landgericht Köln | Aktenzeichen: 31 O 25/12 | Entscheidung: Urteil

Themengebiete: Berufliche Kommunikation

Berufliche Kommunikation Alleinstellungs-/Spitzengruppenwerbung auf einer Internetplattform (medicine-guide.com) mit den…

1.

Eine Werbung mit einer Spitzengruppenstellung liegt dann vor, wenn die Werbung dahingehend verstanden werden muss, dass das werbende Unternehmen oder seine Leistungen zusammen mit anderen zu einer Gruppe gehört, die nach objektiven Kriterien…

| Gericht: Oberlandesgericht Karlsruhe | Aktenzeichen: 6 U 18/11/Vorinstanz: LG Heidelberg v. 22.12.2010 (Az. 12 O 28/10) KfH | Entscheidung: Urteil

Themengebiete: Berufliche Kommunikation

Berufliche Kommunikation Kostenloser Patiententransport als Werbemittel

ietet eine Klinik einen Patiententransport an und wirbt mit diesem, handelt es sich aus Sicht des durchschnittlich informierten und aufmerksamen Patienten um eine zusätzliche und im Übrigen werberechtlich zulässige Dienstleistung, durch die in…

| Gericht: Oberlandesgericht Rostock | Aktenzeichen: 2 U 22/10/Vorinstanz: LG Rostock v. 06.08.2010, Az.: 8 O 5/10 – nicht öffentlich verfügbar | Entscheidung: Urteil

Themengebiete: Berufliche Kommunikation

Zahnärztekammern der Länder
Positionen und Statements