Bundesversammlung

Oberstes Beschlußorgan der Bundeszahnärztekammer ist die Bundesversammlung. Sie besteht aus den Delegierten, die von den 17 Landeszahnärztekammern entsandt werden. Die Bundesversammmlung wählt für vier Jahre den Präsidenten und die zwei Vizepräsidenten. Sie beschließt den Haushalt und legt die Leitlinien der Berufs- und Standespolitik der Bundeszahnärztekammer fest. Einmal jährlich findet im Herbst eine ordentliche Bundesversammlung statt.

Jede Landeszahnärztekammer entsendet für je 600 Zahnärzte in ihrem Zuständigkeitsbereich einen Delegierten und für die Restzahl, sofern diese mehr als 300 beträgt, einen weiteren Delegierten in die Bundesversammlung. Die Mindestzahl der Delegierten pro Kammer beträgt zwei.

Aufgaben und Befugnisse der Bundesversammlung sind:

  • Die Wahl und Abberufung des Präsidenten und der beiden Vizepräsidenten
  • Die Entgegennahme der Rechenschaftsberichte sowie die Entlastung des Vorstandes
  • Die Genehmigung des Verwaltungshaushaltes und der ordentlichen Mitgliedsbeiträge zur Finanzierung des Verwaltungshaushaltes
  • Die Beschlußfassung über Anträge
  • Die Festlegung vorrangiger Ziele und Aufgaben der Bundeszahnärztekammer
  • Die Genehmigung von Änderungen der Verbandssatzung, für die eine Zweidrittelmehrheit aller gewählten Delegierten erforderlich ist
  • Die Bestellung eines Rechnungsprüfungsausschusses
  • Die Bestellung eines Finanzausschusses
  • Die Beschlußfassung über die Anlage und die Verwendung des Vermögens der Bundeszahnärztekammer