Gesellschaftliche Verantwortung


Zahnärztinnen und Zahnärzte sind dem Gemeinwohl verpflichtet. Das leben sie tagtäglich in der Praxis.

Viele engagieren sich darüber hinaus zusätzlich ehrenamtlich, für Kinder oder Senioren, Obdachlose oder Drogenabhängige, Geflüchtete in Deutschland oder Hilfsbedürftige im Ausland — das Engagement der Zahnärzte ist vielfältig und spiegelt sich in zahlreichen unterschiedlichen Projekten wider.

Die Bundeszahnärztekammer begrüßt das gesellschaftliche Engagement und dankt allen Kolleginnen und Kollegen, die sich ehrenamtlich engagieren.

 

Leben im Dienst der Menschlichkeit

Seit 2010 ist das Gelöbnis Bestandteil der Muster-Berufsordnung der Bundeszahnärztekammer. Es gilt für jeden Zahnarzt*.

Gelöbnis

  • Als Mitglied der zahnärztlichen Profession gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.
  • Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patientin oder meines Patienten werden mein oberstes Anliegen sein.
  • Ich werde die Autonomie und die Würde meiner Patientin oder meines Patienten respektieren. Ich werde den höchsten Respekt vor menschlichem Leben wahren.
  • Ich werde nicht zulassen, dass Erwägungen von Alter, Krankheit oder Behinderung, Glaube, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politischer Zugehörigkeit, Rasse, sexueller Orientierung, sozialer Stellung oder jeglicher anderer Faktoren zwischen meine Pflichten und meine Patientin oder meinen Patienten treten.
  • Ich werde die mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod der Patientin oder des Patienten hinaus wahren.
  • Ich werde meinen Beruf nach bestem Wissen und Gewissen mit Würde und im Einklang mit guter medizinischer Praxis ausüben.
  • Ich werde die Ehre und die edlen Traditionen des zahnärztlichen Berufes fördern.
  • Ich werde meinen Lehrerinnen und Lehrern, meinen Kolleginnen und Kollegen und meinen Schülerinnen und Schülern die ihnen gebührende Achtung und Dankbarkeit erweisen.
  • Ich werde mein (zahn-)medizinisches Wissen zum Wohle der Patientin oder des Patienten und zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung teilen.
  • Ich werde auf meine eigene Ge-sundheit, mein Wohlergehen und meine Fähigkeiten achten, um eine Behandlung auf höchstem Niveau leisten zu können.
  • Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein (zahn-)medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.
  • Ich gelobe dies feierlich, aus freien Stücken und bei meiner Ehre.

* Formelle Bezeichnung gemäß § 6 Abs. 1 Zahnheilkundegesetz; im Interesse einer leichteren Lesbarkeit wird auf die weibliche Form der Berufsbezeichnung verzichtet.

 

 

Für Rückfragen

Judith Frey

Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: +49 30 40005-152
E-Mail: j.frey@bzaek.de

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