Sicherstellung der freien Berufsausübung im Patienteninteresse und Erhalt bewährter Strukturen der Selbstverwaltung
Europapolitik
Die Abteilung Europa l Internationales der Bundeszahnärztekammer vertritt die zahnärztlichen Interessen bei den europäischen Institutionen, Kommission, Parlament und Rat. Sie informiert über die für den zahnärztlichen Berufsstand relevanten europäischen Themen und bringt Stellungnahmen in Gesetzgebungsverfahren ein.
Es besteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Brüsseler Büros des Bundesverbands der Freien Berufe und der Bundesärztekammer sowie mit den Vertretungen europäischer Dachverbände der Freien Berufe. Um im vielstimmigen Chor der Brüsseler Lobbyisten Argumenten die politische Schlagkraft zu verleihen, werden gemeinsame Positionen zu EU-Themen verabschiedet.
Unsere Positionen für Europa
Verabschiedung einer Europäischen Charta der Freien Berufe
Bürokratieabbau für die Freien Berufe – Folgen europäischer Gesetzgebung besser abschätzen
Gewährleistung einer hohen Qualität der zahnmedizinischen Ausbildung
Gestaltung der Digitalisierung im Gesundheitswesen zum Nutzen der Patienten, den Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) praktikabel umsetzen
Revision der EU-Medizinprodukteverordnung, um einen wirklich praxistauglichen Rechtsrahmen zu schaffen.
Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen
Verbesserung der Mundgesundheit
Europäische Gesetzgebung
Auswirkungen auf die zahnärztliche Praxis und die Rolle der Freiberuflichkeit
Viele der von den Institutionen der Europäischen Union getroffenen Entscheidungen haben mittelbare und unmittelbare Auswirkungen auf die zahnärztliche Praxis und auf die Rolle der Freiberuflichkeit in Europa.
Der Lissabon-Vertrag stellt klar, dass den EU-Mitgliedstaaten die Hoheit für die Organisation und Finanzierung ihrer Gesundheitssysteme zukommt (vgl. Art. 168 Vertrag über die Arbeitsweise der EU). Die EU hat im Gesundheitsbereich jedoch flankierende Kompetenzen, um etwa grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren zu bekämpfen. Dieser Umstand und insbesondere die europäische Gesetzgebung im Bereich des Binnenmarktes und des Arbeitsschutzes haben die EU über die Jahre hinweg zu einem wichtigen Akteur der Gesundheitspolitik gemacht.
Nachstehend die wichtigsten Themen, die das Brüsseler Büro im Auftrag der Bundeszahnärztekammer aktiv begleitet und politisch mitgestaltet.
EU-Binnenmarkt und Wettbewerbspolitik
- Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie und allgemeine Fragen der Anerkennung von Berufsabschlüssen innerhalb der EU
- EU-Wettbewerbspolitik
- Mobilität von Gesundheitsdienstleistern - Zukunft der Gesundheitsberufe in Europa - Fachkräftesicherung
- Freiberuflichkeit auf europäischer Ebene
EU-Gesundheits- und Sozialpolitik
- Europäische Gesundheitsunion und Abwehr grenzüberschreitender Gesundheitsgefahren sowie Krisenresilienz
- Patientenmobilität und Richtlinie grenzüberschreitende Gesundheitsdienste
- Qualität der Gesundheitsversorgung und Patientensicherheit
- Arbeitsschutzrechtliche Vorgaben
- Stärkung der Prävention
Zahnärztliche Praxis
- Digitalisierung und Europäischer Gesundheitsdatenraum (EHDS)
- Fluorid
- Medizinprodukte
- Bleaching
- Gesundheit und Sicherheit in der zahnärztlichen Praxis
- Infektionskontrolle und Abfallentsorgung
Zahnärztliche Ausbildung
- Bologna-Prozess
- Gebrauch beruflicher und akademischer Titel
- Hilfskräfte
Europawahl 2024
Veranstaltungen
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21. Europatag der Bundeszahnärztekammer - Anerkennung ohne Grenzen?
Unter dem Titel „Anerkennung ohne Grenzen? Fachkräftesicherung zwischen Binnenmarkt und Patientenschutz“ fand am 08. Juli 2026 in Berlin der Europatag der BZÄK statt.
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20. Europatag der Bundeszahnärztekammer - Zwischen Fachkräftemangel und Bürokratielast
Am 16. Juli 2025 fand in Brüssel der Europatag der BZÄK unter dem Titel „Zwischen Fachkräftemangel und Bürokratielast – vor welchen Herausforderungen stehen die Heilberufe in Europa“ statt. Mit Vertretern der EU-Institutionen wurde diskutiert, mit welchen Lösungsansätzen die EU ihre Mitgliedstaaten und die Gesundheitssysteme unterstützen kann.
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19. Europatag der Bundeszahnärztekammer
Der 19. Europatag der Bundeszahnärztekammer wurde aus organisatorischen Gründen abgesagt.
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18. Europatag der Bundeszahnärztekammer - Auf dem Weg zu einem Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS)
Zum Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) sowie zur fortschreitenden Digitalisierung des Gesundheitswesens diskutierten Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Bundestages, der Europäischen Kommission, der Wissenschaft sowie Verbände der Heilberufe und Patientenschaft im Rahmen des Europatages am 10. Mai 2023 in Berlin.
