Gesundheitsförderung |
Prävention
Präventionsorientierte Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Zahnkaries und entzündliche Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontalerkrankungen) gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen.
Unbehandelt können sie nicht nur zum vorzeitigen Zahnverlust führen, sondern auch die Allgemeingesundheit negativ beeinflussen. Das Ziel ist daher, durch präventive und gesundheitsförderliche Maßnahmen Erkrankungen der Mundhöhle frühzeitig zu vermeiden. Zudem soll der Bedarf an restaurativen Maßnahmen, wie beispielsweise Füllungen, insbesondere im jüngeren und mittleren Lebensalter reduziert werden.
Durch den Erhalt der oralen Gesundheit in ihrer Wechselwirkung mit der allgemeinen Gesundheit kann die Lebensqualität bis ins hohe Alter gefördert werden.
Die präventionsorientierte Zahnmedizin wird dabei auch von Aspekten der Public Health-, der Lebensqualitäts- und Versorgungsforschung, der Evidenzbasierung, der Qualitätsförderung sowie der Gesundheitssystemgestaltung beeinflusst.
Eine besondere Herausforderung ist die zahnmedizinisch-prophylaktischen Betreuung sogenannter Risikogruppen bzw. vulnerabler Bevölkerungsgruppen, hier vor allem von:
- Menschen mit Behinderung oder einem besonderen medizinischen Unterstützungsbedarf,
- Menschen in sozial schwierigen Lebenslagen,
- Menschen mit Migrationsgeschichte.
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Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ist bei der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG), seit 2000 ist die Bundeszahnärztekammer Mitglied.


